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In den Fußstapfen Rembrandts

Amsterdam ist bekannt für seine Kunstgalerien und die zahlreichen niederländischen Meister, die in der Stadt gelebt haben. So auch Rembrandt van Rijn. – Doch wer war Rembrandt genau, wie kam er zu seinem großen Ruhm und wo können Sie in Amsterdam am besten in seine Fußstapfen treten?

Rembrandt wurde 1606 in Leiden geboren und verbrachte dort seine Jugend. 1631 ließ er sich nach dem Abschluss seiner Ausbildung endgültig in Amsterdam nieder. Bis dahin reiste der Künstler häufig für Porträt- und andere Aufträge zwischen Leiden und Amsterdam hin und her. Amsterdam war jedoch wegen seiner Größe und seines Reichtums für Rembrandt attraktiver als Leiden, was wohl auch ausschlaggebend war für seinen Umzug nach Amsterdam. Hier lernte der Maler seine Frau Saskia van Uylenburgh kennen und hier wurde sein erster Sohn Titus geboren, was seine Verbundenheit mit der Stadt noch stärker machte.

Das Rembrandt-Haus

Im Januar 1639 erwarb Rembrandt ein Haus an der Breestraat (jetziger Name: Jodenbreestraat), wo sich heute unter dem Namen „Rembrandthuis ein Museum befindet. Begeben sie sich auf eine Reise ins 17. Jahrhundert und betreten Sie das restaurierte und in den Originalzustand zurückversetze Haus Rembrandts. Es wurde zu einem großen Teil anhand von Kunstwerken des Künstlers und einer Inventarliste aus dem Jahre 1656 (in welchem der Maler bankrott anmeldete) ausgestaltet. In einer Dauerausstellung werden u. a. zahlreiche frühe Radierungen des Meisters gezeigt.

Rijksmuseum

Rembrandt wird gerne als der bedeutendste Maler des niederländischen Goldenen Zeitalters bezeichnet. Auf einzigartige Weise bannte der Meister Licht und Schatten auf die Leinwand, und auch seine Zeichnungen und Radierungen sind unerreicht. Seine Werke sind in zahlreichen führenden Galerien auf der ganzen Welt zu sehen. Die umfassendste Rembrandt-Kollektion der Niederlande wird im Rijksmuseum gezeigt. Hier können Sie u. a. auch das weltberühmte Gemälde De Nachtwacht (Die Nachtwache) sehen. Dieses hing ab 1642 für lange Zeit an einer Wand des NH Doelen Hotels, eines der ältesten Hotels der Stadt.

Rembrandt-Platz

Der Rembrandt-Platz (Rembrandtplein) hieß früher auch Botermarkt (Butter-Markt) und wurde 1668 erbaut. Heute ist der Platz mit seinen zahlreichen Hotels, Restaurants, Cafes, Bars und Clubs das pulsierende Herz der kulturellen Szene Amsterdams. Vom Sockel seines Denkmals hat Rembrandt hier das lebendige Treiben mit stoischer Ruhe im Blick. 2009 wurde die Rembrandt-Statue im Zuge einer Neugestaltung des Platzes um 180 Grad gedreht, und die 25 Bronze-Statuen aus der Nachtwache, die bis dahin zu seinen Füßen standen, wurden dort nicht wieder aufgestellt.

Rembrandts Spuren in der Umgebung von Amsterdam

Rembrandts Frau Saskia van Uylenburgh starb im Jahre 1642, ihr Grab befindet sich in der Oude Kerk. Der Maler Rembrandt lebte in großer finanzieller Not und meldete 1656 Privatbankrott an. So konnte er sich den Forderungen seiner Gläubiger entziehen. Sein Wohnhaus (das heutige Rembrandthaus) und seine Besitztümer kamen unter den Hammer, und Rembrandt zog mit seiner langjährigen Geliebten, Hendrickje Stoffels, und seinem Sohn Titus in ein Mietshaus an der Rosengracht 184. Hier eröffneten sie einen Kunsthandel, für den Rembrandt malte. Hendrickje Stoffels starb 1663, Rembrandt selbst im Jahre 1669. Beide sind in der Oude Kerk begraben.

In Amsterdam können Sie 22 Werke von Rembrandt bewundern. Folgen Sie den Fußspuren des weltberühmten Malers quer durch die Stadt!