Historischer Hintergrund
Rembrandt kaufte das heutige Rembrandthaus auf dem Höhepunkt seiner Karriere im Jahr 1639. Bereits 1656 musste er jedoch Konkurs anmelden. Seine wertvollsten Besitztümer, einschließlich einer großen Kunstsammlung und besonderer Kunstobjekte, wurden zwangsversteigert. Ein Notar erstellte damals eine Liste des gesamten Besitzes von Rembrandt, und anhand dieser erfährt man viel über die einstmalige Einrichtung von Rembrandts Wohnhaus.

Die historische Inneneinrichtung wurde vollständig wiederhergestellt und besteht heute wieder aus Gegenständen und Kunstwerken aus Rembrandts Zeit. Schlendern Sie durch das Rembrandthaus und lassen Sie die Atmosphäre des 17. Jahrhunderts auf sich wirken. Bei einem Gang durch das Haus bekommt man faszinierende Einblicke in Rembrandts Leben. Man erfährt, wo Rembrandts Sohn Titus geboren wurde, wo Rembrandt seine Radierungen gedruckt hat, und sogar das Atelier des Künstlers kann man besichtigen. Im Rembrandthaus werden um die 250 Rembrandt-Radierungen sowie Gemälde seiner Zeitgenossen und Schüler gezeigt.