Seien Sie vorsichtig!

Passen Sie gut auf sich und Ihre Freunde auf und bitten Sie unbedingt um Hilfe oder rufen Sie die Notrufnummer 112 für medizinische Hilfe an, wenn sich jemand nicht gut fühlt. Seien Sie ehrlich und geben Sie an, welche Drogen Sie oder Ihre Freunde konsumiert haben – die Informationen, die Sie den medizinischen Fachleuten geben, ist streng vertraulich, und Sie werden aufgrund dieser nicht wegen Drogenkonsums festgenommen. Erfahren Sie mehr über die niederländische Drogenpolitik, Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit dem Konsum von Drogen und wie Sie diese Risiken reduzieren können sowie weitere Informationen zum Thema Drogen auf der Jellinek Website.

Drogenpolitik

Genau wie in anderen Ländern sind Drogen auch in den Niederlanden gesetzlich verboten. Drogenbesitz, dealen, die Herstellung von Drogen und die meisten anderen Handlungen im Zusammenhang mit Drogen sind strafbar.

Weiche Drogen

Das niederländische Betäubungsmittelgesetz unterscheidet jedoch zwischen 'harten' und 'weichen' Drogen. Daher wird hinsichtlich weicher Drogen wie Cannabis in den Niederlanden eine Duldungspolitik betrieben. Dies bedeutet, dass, obwohl der Besitz und der Kauf von weichen Drogen gesetzwidrig sind, Sie bei Besitz von maximal fünf Gramm Cannabis nicht strafrechtlich verfolgt werden und dass Coffeeshops Cannabis verkaufen dürfen. Wenn Sie einen Coffeeshop besuchen möchten, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein und Ihren Personalausweis vorzeigen. Bitte beachten Sie darüber hinaus unbedingt, dass in den meisten anderen Lokalen und Ausgehmöglichkeiten der Stadt der Konsum von weichen Drogen nicht erlaubt ist. Mit anderen Worten: Das Rauchen von Joints ist in den meisten Clubs und Bars verboten, auch im Raucherbereich.

Einlassbedingungen im Nachtleben

Drogen in einen Club, eine Bar oder auf ein Festival mitzunehmen ist verboten. Am Eingang werden Sie von Sicherheitskräften kontrolliert. Wenn man Drogen bei Ihnen findet, können Sie weggeschickt oder der Polizei übergeben werden. Wie bereits oben erwähnt, ist es in den meisten Lokalen, abgesehen von Coffeeshops, verboten, weiche Drogen zu konsumieren – bitte informieren Sie sich unbedingt über die jeweiligen Hausregeln.

Straßendealer

Dealer, die auf der Straße Drogen verkaufen, sind vermutlich die größte Touristenfalle – was auch immer Sie tun, kaufen Sie keine Drogen von ihnen! Was diese Dealer verkaufen, kann alles mögliche enthalten, von Vitamin C bis zu Waschmittel oder äußerst gefährlichen Substanzen. Bitte erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie von einem Drogendealer belästigt werden.

Drogenmarkt

Bitte beachten Sie, dass Drogen in den Niederlanden stärker sein können als Drogen, die Sie eventuell aus Ihrem eigenen Land kennen. Passen Sie daher die Dosis unbedingt entsprechend an.

Drogentest

Obwohl der Besitz von Drogen in den Niederlanden strafbar ist, können Sie Ihre Drogen bei einer offiziellen Drogenteststelle testen lassen. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der englischsprachigen Website Unity, die von einem Alkohol- und Drogeninformationsprojekt unterhalten wird, das auf das niederländische Nachtleben und die Clubszene ausgerichtet ist.

Notrufnummer – 112

Bitte achten Sie gut auf sich und andere – lassen Sie nie jemanden allein, der sich nicht gut fühlt. Rufen Sie medizinische Hilfe und warten Sie, bis diese vor Ort ist. Fragen Sie in Notfällen um Hilfe oder rufen Sie bei der Notrufnummer 112 an. Deren Angestellte sind medizinische Fachkräfte, und alles, was Sie ihnen sagen, ist vertraulich. Sie können daher nicht bestraft oder wegen Drogengebrauchs festgenommen werden. Bitte seien Sie unbedingt ehrlich und sagen Sie offen, welche Drogen Sie oder Ihre Freunde konsumiert haben, das vereinfacht die medizinische Hilfe sehr.

Anlaufstellen

Jellinek Prevention 

  • Organisation zur Behandlung, Auskunft und Prävention von Sucht 
  • Auf dieser englischsprachigen Website finden Sie in übersichtlicher Darstellung Informationen zu verschiedenen Drogen sowie deren jeweiligen Wirkungen und Risiken. 
  • Website: https://www.jellinek.nl/english/tourists/

Unity