Sexgewerbe mit langer Tradition

Prostitution hat in Amsterdam eine lange, von Toleranz geprägte Tradition. Dabei ist Sicherheit das zentrale Schlüsselwort. Mittels einer offenen und ehrlichen Politik soll Zwangsprostitution verhindert werden, und Prostituierte haben ihre eigene Gewerkschaft, stehen unter starkem Polizeischutz und haben ein Informationszentrum, das auch für Besucher geöffnet ist. In regelmäßigen Abständen werden Kontrollen durchgeführt.

Älteste Kirche, urige Kneipen & Chinatown

Die Oude Kerk ist die älteste Kirche von Amsterdam (um 1250). Sie diente früher als Treffpunkt für Einwohner und Händler und trägt daher den Spitznamen „Wohnzimmer von Amsterdam“. Zahlreiche Bürger von Amsterdam liegen in der Oude Kerk unter den Grabplatten begraben. So auch Rembrandts erste Frau Saskia van Uylenburgh. Am Zeedijk (Zugangsstraße zum Rotlichtviertel) befinden sich urige Kneipen, in denen Seeleute bereits vor 500 Jahren ihr Bier kippten. Amsterdams lebendige Chinatown befindet sich ebenfalls am Zeedijk. An der Hausnummer 106 können Sie den eindrucksvollen Fo Guang Shan He Hua Tempel besichtigen.

Vorsichtsmaßnahmen und Regeln

Im Rotlichtviertel drängt sich oft schon nachmittags ein buntes Publikum aus Touristen und Schaulustigen. Seien Sie daher besonders auf der Hut vor Taschendieben und lassen Sie Wertgegenstände am besten im Hotelsafe. Gönnen Sie den Bewohnern des Rotlichtviertels Ihren Schlaf und verursachen Sie in der Nacht und in den frühen Morgenstunden nicht unnötig viel Lärm. Zwischen 4 und 8 Uhr morgens gilt ein Prostitutionsverbot. Der Konsum von Haschisch und Softdrogen ist in den Niederlanden legal und findet vor allem in den Coffeeshops (Haschkneipen) statt. Achtung: Der Konsum und Besitz von harten Drogen ist verboten und wird streng bestraft!